St. Marien-Hospital Mülheim an der Ruhr GmbH

             Ein Krankenhaus der Contilia Gruppe
< Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Bauchzentrum

Die Behandlung von Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts ist seit Jahren ein wichtiger Schwerpunkt des Leistungsspektrums des St. Marien-Hospitals in Mülheim. Eine große Bedeutung für die Qualität der Behandlung spielt die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den Fachgebieten Gastroenterologie, Viszeralchirurgie und Onkologie. Um diesen Schwerpunkt weiter zu intensivieren und zu entwickeln, haben die genannten Fachabteilungen ein Kompetenz-Zentrum für Baucherkrankungen am St. Marien-Hospital in Mülheim konzipiert und eingerichtet. Die Leitung übernehmen Dr. Frank P. Schulze, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, und Prof. Dr. med. Henning König, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie.

 

Patienten mit akuten Bauchproblemen werden im St. Marien-Hospital regelmäßig von beiden Chefärzten, dem Viszeralchirurgen und Koloproktologen und dem Gastroenterologen und Onkologen bzw. ihren Vertretern visitiert. Gemeinsam wird das diagnostische und therapeutische Vorgehen festgelegt. Am St. Marien-Hospital sind alle modernen endoskopischen, sonographischen, radiologischen (MRT in Kooperation mit MRI) und chirurgischen Maßnahmen verfügbar. In der Bauchchirurgie kommen möglichst schonende Operationsverfahren zum Einsatz. Die Chefärzte des Kompetenz-Zentrums für Baucherkrankungen – Dr. Frank P. Schulze und Prof. Dr. Henning König – entscheiden, ob weitere Experten wie Urologen, Gynäkologen, Onkologen, Strahlentherapeuten, Neurologen, Psychiologen oder Psychotherapeuten hinzugezogen werden. Am Krankenbett wird dann gemeinsam das Vorgehen abgestimmt. Gerade für Patienten mit Krebs oder anderen chronischen Erkrankungen bürgt diese fachübergreifende Teamarbeit für ein optimales Behandlungskonzept. Doppeluntersuchungen können so vermieden werden, Verlegungen werden überflüssig, die Patienten können früher entlassen werden. Durch die Bündelung der Fachkompetenz wird der beste Behandlungserfolg erreicht.


Der Patient steht im Mittelpunkt

Im Bauchzentrum werden vor allem Patienten mit Bauchschmerzen, Darmverschluss und Magen-Darmblutungen, Tumoren der Speiseröhre, des Magens, der Bauchspeicheldrüse, der Leber, des Darmes, Patienten mit Gallensteinleiden, Gelbsucht durch Galleabfluss-Störungen, Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, mit Entzündungen der Speiseröhre, Patienten mit Geschwüren von Magen und Darm, einschließlich der Divertikulitis, Hämorrhoiden und anderen Enddarmproblemen, Patienten mit Entzündungen der Bauchspeicheldrüse, Leberprozessen, Patienten mit funktionellen psychosomatischen Bauchproblemen sowie Inkontinenz behandelt.

 


Schwerpunkt Viszeralchirurgie

Der chirurgische Schwerpunkt der Viszeralchirurgie am St. Marien-Hospital hat schon lange Tradition. Er beinhaltet die Diagnostik und operative Therapie von Erkrankungen der Bauchorgane. Dazu gehören die endokrinologischen Erkrankungen (Struma, Nebenschilddrüse), Erkrankungen der Speiseröhre (Tumore, Divertikel, Reflux), des Magens (Tumore, Geschwüre, Engstellungen), der Leber (Abszesse), der Gallenblase und Gallenwege (Steine, Tumore, Engstellungen), des Pankreas (Entzündungen, Abszesse, Tumore), des Dünn- und Dickdarmes (entzündliche Darmerkrankungen, Divertikel, Tumore, Appendizitis, Darmverschluß, Verwachsungen) sowie Erkrankungen des Enddarmes (Tumore, Endzündungen, Fissuren, Abszesse, Hämorrhoiden und Inkontinenz) und alle Formen der Hernien (Hiatushernie, Leistenhernie, Narbenhernie und Bauchdeckenhernie).

 

Viele dieser Operationen lassen sich heute minimal-invasiv durchführen. Darin hat das Team um Dr. Frank P. Schulze seit vielen Jahren hervorragende Erfahrungen mit sehr guten Ergebnissen. Dr. Frank P. Schulze besitzt die volle Weiterbildungsermächtigung für dieses Fach „Viszeralchirurgie“. Im Gebiet der Koloproktologie wird weiterhin die gesamte, chirurgisch relevante, Funktionsdiagnostik durchgeführt, einschließlich Endoskopie, anorektaler Manometrie und Endorektaler Sonographie.


Moderne Endoskopie

Im Kompetenz-Zentrum stehen alle modernen endoskopischen Verfahren zur Verfügung, einschließlich der interventionellen Eingriffe an Ösophagus, Magen, Gallenwege, Pankreas, Kolon und Rektum. Hierzu gehören Mukosaresektionen, Polypektomie, Färbetechniken in Ösophagus, Magen und Kolon, Argonbeamer-Behandlung, Ligatur- und Clipbehandlung, Bougierung, Ballondilatation, Papillotomie, Stenteinlage, Steinextraktion und Lithotrypsie. Prof. Dr. Henning König und sein Oberarzt Dr. Ulrich Kleier besitzen die Schwerpunktbezeichnung „Gastroenterologie“.

 

Komplizierte Eingriffe an den Gallenwegen (PTC, PTD, Rendezvous-Verfahren von ERC und PTC) sind ebenfalls möglich. Diagnostische und therapeutische Punktionen von Tumoren, Abszessen sowie die nicht operative Behandlung von Lebertumoren (Alkoholverödung, Chemoembolisation und HiTT-Therapie) erfolgen in enger Kooperation mit der Radiologischen Abteilung am Hause.


Kompetenzen bündeln

Ein wesentlicher Schwerpunkt des Bauchzentrums ist die Behandlung von Patienten mit Tumoren des Gastrointestinaltraktes. Die Betreuung dieser Patienten ist heute nur in interdisziplinären Teams gerechtfertigt. Neben dem Gastroenterologen und dem Viszeralchirurgen nehmen Radiologen, Onkologen, Strahlentherapeuten und niedergelassene Onkologen an regelmäßigen Konferenzen teil. So kann für jeden Tumorpatienten eine optimale Therapie festgelegt werden.

 

Unser Bauchzentrum hält zudem enge Kontakte zu wichtigen Selbsthilfegruppen, wie der Deutschen ILCO (Solidargemeinschaft von Stomaträgern, Menschen mit künstlichem Darmausgang oder künstlicher Harnableitung und von Menschen mit Darmkrebs), dem Verein der Pankreatektomierten und der Deutschen Krebshilfe. Prof. Dr. Henning König ist seit vielen Jahren Vorstandssitzender des Hospizvereins Mülheim an der Ruhr e.V..




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Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

St. Marien-Hospital

Kaiserstr. 50

45468 Mülheim



Dr. Frank P. Schulze, Chefarzt


Sekretariat:

Andrea Spieß

Tel. (0208) 305-21 02

Fax (0208) 305-21 00

 

Ambulanz:

Tel. (0208) 305-22 50