St. Marien-Hospital Mülheim an der Ruhr GmbH

             Ein Krankenhaus der Contilia Gruppe

Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie



 

Die Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie des St. Marien-Hospitals ist ein Zweig des Mülheimer Krankenhausinstitutes (MKI), dessen Ärzte beide Mülheimer Krankenhäuser versorgen.

Die Ärzte des Instituts erbringen in den beiden Krankenhäusern jährlich mehr als 16.000 Narkosen, behandeln die Patienten der operativen Intensivstationen und führen in einer Schmerzambulanz perioperative Schmerztherapie durch.

 

Das Institut steht unter der Leitung des Anästhesiologen Prof. Dr. Jörg Vettermann.

 

Der Chefarzt besitzt die volle Weiterbildungsermächtigung für das Fachgebiet Anästhesiologie sowie für die „Spezielle Anästhesiologische Intensivmedizin“. Dies bedeutet, daß am Institut junge Ärzte die Facharztqualifikation zum Anästhesiologen erreichen und danach zusätzlich eine Spezialausbildung zum Intensivmediziner durchlaufen können.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Jörg Vettermann wird im Institut auch klinisch orientierte Forschung betrieben, um Behandlungsverfahren und Narkosetechniken zu verfeinern oder neue Entwicklungen voranzutreiben.


Die Anästhesiologie ist die Lehre von der Narkose und der Schmerzausschaltung.

Die Aufgabe der Anästhesiologen - der Narkoseärzte - ist es,

Angst, Schmerz oder Stress zu erkennen, einzuordnen und mit den hierfür geeigneten Methoden zu behandeln. Unter dieser Behandlung können Operationen für die Patienten schmerzfrei durchgeführt werden.

Ebenfalls können invasive (in den Körper hineinschauende) diagnostische Verfahren wie z.B. Magen-, Lungen-, Dickdarmspiegelungen, Bauchspeicheldrüsendarstellungen u.a. durch anästhesiologische Begleitung den Patienten erleichtert werden.

Mit Hilfe verschiedener Techniken lindert der Anästhesist Schmerzen, sowohl akute Schmerzen nach Operationen als auch chronische Schmerzen z.B. bei Verschleißerscheinungen oder nach lange zurückliegenden Verletzungen.

 


Die Ärzte und Pflegekräfte der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie versorgen sämtliche Kliniken und Funktionseinheiten im St. Marien-Hospital.

Es arbeiten hier im täglichen Durchschnitt 7 Ärztinnen und Ärzte sowie zahlreiche anästhesiologische Pflegekräfte. Bei jeder Narkose sind ein Narkosearzt / Narkoseärztin sowie eine Pflegekraft während der gesamten Operation beim Patienten anwesend.


Abteilungsschwerpunkte

Narkosevorgespräch (Praemedikation) und präoperative Visite

An einem Tag vor der Narkose erfolgt ein Gespräch mit dem Patienten. Er wird untersucht und aufgeklärt. Hier wird dem Patienten das - oder bei Alternativmöglichkeiten die verschiedenen - für ihn in Frage kommenden Narkoseverfahren erklärt. Er erfährt etwas über den Ablauf seiner Operation und über die Nachbehandlung, z.B. die Möglichkeit der Schmerzbehandlung mit einem Schmerzkatheter.

Er hat Gelegenheit - auf Wunsch auch im Beisein seiner Angehörigen - Fragen zu stellen und dem Anästhesisten ausführlich über seine bisherige Krankengeschichte zu berichten.

Hier kann der Anästhesist auch mitgebrachte Krankenunterlagen des Patienten beurteilen oder im umfangreichen elektronischen Archiv des

St.-Marien-Hospitals Befunde und Daten früherer Aufenthalte aufsuchen und einsehen.


Eigenblutspende

Bei (planbaren) Operationen, die erfahrungsgemäß mit höheren Blutverlusten einhergehen können, kann bei entsprechender körperlicher Eignung des Patienten einige Wochen vor der Operation eine Entnahme und Konservierung von Eigenblut vorgenommen werden. Hierdurch ist häufig eine sonst notwendige Fremdblutübertragung vermeidbar, da der Patient bis zur Operation neue Blutkörperchen bildet (Blutspende „für sich selbst“).

Der Anästhesist führt, ähnlich wie bei der oben geschilderten Praemedikation, eine Voruntersuchung durch und berät den Patienten individuell.


Anästhesie

Für die Operation wird vom Anästhesisten das jeweils im Vorgespräch mit dem Patienten vereinbarte Betäubungsverfahren durchgeführt, wobei verschiedene Techniken der Vollnarkose oder Regionalanästhesie, gegebenenfalls auch in Kombination in Frage kommen. Ein Anästhesist verbleibt während der gesamten Operation beim Patienten und übergibt ihn erst nach Narkoseende im Aufwachraum bzw. auf der Intensivstation an das dortige Fachpersonal.

Während der Narkose werden alle wichtigen Körperfunktionen ständig engmaschig überwacht, hierfür kommt modernste Elektronik zum Einsatz.


Postoperative Betreuung

Im Aufwachraum erfolgt die Begleitung der Aufwachphase nach der Operation. Die Patienten erwachen hier unter ärztlicher und fach-pflegerischer Überwachung von Kreislauf und Atmung. Eventuell auftretende Wundschmerzen werden sofort therapiert. Die apparative Überwachung wird hier auf gleichem Niveau und mit den gleichen Monitoren wie im OP fortgeführt. Flüssigkeits- und Wärmeverluste werden je nach Bedarf des Patienten mit Infusionen und Wärmedecken ausgeglichen.


Operative Intensivmedizin

Auf der unter anästhesiologischer Leitung stehenden 18 Betten großen Intensivstation werden Patienten versorgt, die vor oder nach ihrer Operation besondere Überwachung oder Therapien benötigen. Hierzu gehören Patienten mit bedeutenden Nebenerkrankungen, nach grossen Operationen oder auch Unfallverletzte.

Die Leistungen umfassen die Überwachung und Stabilisierung der Kreislauf- und Lungenfunktion, eine besondere Art der Schmerztherapie, Atemtherapie oder Infusionstherapie.

Die Intensivstation verfügt über ein modernes vernetztes Monitorsystem und ist in das Dateninformationssystem des St. Marien- Hospitals integriert, über das für jeden Patienten online Labordaten und Befunde angefordert, abgerufen und beurteilt werden können.


Schmerzambulanz

Zum Leistungsspektrum der Schmerzambulanz gehören die Diagnose und Behandlung akuter Schmerzen nach Operationen oder chronischer Schmerzen. Zur Anwendung kommen hierfür verschiedene Arten von Nervenblockaden, Akupunktur, TENS (Transkutane elektrische Nervenstimulation - eine Methode der elektrischen Nervenreizung, die Schmerzen lindern kann), oder auch die medikamentöse Einstellung für eine längerfristige Schmerzbehandlung zu Hause.


Als besonders günstig hat sich die Zufuhr von Schmerzmitteln mit Hilfe automatischer Spritzenpumpen erwiesen. Nach der Einlage eines Schmerzkatheters wird eine Pumpe angeschlossen, die der Patient selbst bedient und somit die Zufuhr von schmerzlinderndem Medikament selbst steuern kann.


Operative Intensivmedizin

Auf der operativen Intensivstation werden Patienten versorgt, die nach ihrer Operation besondere Zuwendung brauchen. Hierzu gehören Patienten mit bedeutenden Nebenerkrankungen, nach grossen Operationen oder Unfallverletzte. Die Leistungen umfassen die Überwachung und Stabilisierung der Kreislauf- und Lungenfunktion, eine besondere Schmerztherapie, Atemtherapie oder Infusionstherapie.

Nach grossen Operationen ist die Aufrechterhaltung der Körpertemperatur besonders wichtig.

Die Intensivstation verfügt über ein modernes vernetztes Dateninformationssystem über das für jeden Patienten Befunde abgerufen werden, Labordaten eingesehen werden, Blutbefunde beurteilt werden und Untersuchungsaufträge verschickt werden können.



Oberarzt Dr. Hermes Thomas und der leitende Intensivpfleger Markus Anton versorgen einen beatmeten Patienten auf der neuen operativen Intensivstation.

Unser Team

Neben dem Chefarzt versorgen 2 Oberärzte und 5 Assistenz- bzw. Fachärzte Patienten aller Altersgruppen. Pro Jahr werden im St. Marien-Hospital rund 4.000 allgemeine und regionale Betäubungsverfahren durchgeführt.

 



Gruppenfoto

Das OP-Team

Die operative und intensivmedizinische Versorgung ist rund um die Uhr gewährleistet; das Team besteht auch nachts mindestens aus einem Oberarzt , einem Assistenzarzt, einer anästhesiologischen Pflegekraft und zahlreichen Intensivpflegekräften.



Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie

St. Marien-Hospital

Kaiserstr. 50

45468 Mülheim

 



Prof. Dr. med. Jörg Vettermann, Chefarzt

Facharzt für Anästhesie

 

 


Sekretariat:

Petra Quiter

Tel. (0208) 305-25 02

Fax (0208) 305-25 00