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Das Kulturhauptstadtjahr ist noch jung, doch das St. Marien-Hospital wollte nicht länger warten und übergab seinen offiziellen Beitrag für die Aktion „Local Heroes“ bereits im April der Öffentlichkeit. Im Rahmen einer kleinen Feier präsentierte das Krankenhaus im Foyer eine Bildinstallation, die 32 Mitarbeiter ebenso vieler unterschiedlicher Berufe des Hauses zeigt - und neben ihnen eine Teil-Abbildung ihres jeweiligen Arbeitsbereiches.
Petra Senn schuf das Kunstwerk und ließ sich von der ungewöhnlichen Umgebung Krankenhaus nicht irritieren: „Ich habe kein vorgefasstes Bild“, erklärt die Düsseldorfer Fotografin. „Ich versuche der Realität gerecht zu werden und ästhetisiere auch gerne. Diese Arbeit war eine schöne Herausforderung.“ Das der Arbeitsbereich des jeweiligen Mitarbeiters nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen ist, sei durchaus gewollt: „Ich möchte den Betrachter gerne ein wenig fordern. Dialog beginnt oft mit einer Frage.“
Peter-Michael Schüttler ist „Local Hero“-Projektkoordinator und freut sich über den Beitrag des St. Marien-Hospitals: „Dieses – im wahrsten Sinne des Wortes - freundliche Erscheinungs-Bild“, sagt er mit Blick auf die Installation, „passt sehr eindrucksvoll zum Gesamtbild dieses Krankenhauses.“ Das Kunstwerk soll keineswegs über den gesamten Zeitraum des Kulturhauptstadtjahres im Foyer hängen bleiben: „Es wird in der „Local Heroes“-Woche auch anderswo auftauchen“, blickt Schüttler in die Zukunft. „und ein guter Botschafter des St. Marien-Hospitals sein. Es drückt Kultur aus.“
Dr. Gerhard Ribbrock, der stellvertretende Leiter des Kunstmuseums „Alte Post“ erfreut sich an einem speziellen Aspekt des Kunstwerks: „Die Fotografin hatte ein Konzept. Das Objekt ist harmonisch gegliedert. Der Betrachter muss einen eigenen Weg finden“, erklärt er. Es sei schön, dass die Menschen nicht in Kitteln abgebildet sind. Die Funktion bleibe somit im Dunkeln. Es komme auf den Menschen an. „Die Funktionen sind nur angedeutet – das macht das Ganze spannend.“
Auch Dr. Dirk Albrecht, Geschäftsführer des St. Marien-Hospitals blickt mit Wohlwollen auf die Collage: „Ich bin begeistert“, erklärt er. Das Bild spricht den Betrachter auf eine sehr freundliche Art und Weise an – und die Mitarbeiter sind gut getroffen.“
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