St. Marien-Hospital Mülheim an der Ruhr GmbH

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Das Schlaflabor am St. Marien-Hospital

Im Schlaflabor am St. Marien-Hospital ist eine umfassende Differentialdiagnostik von Schlafstörungen möglich. Die Analyse der Schlafstruktur durch unsere schlafmedizinischen Experten ist Grundlage einer gezielten, individuell abgestimmten Therapie.

Das Schlaflabor am St. Marien-Hospital ist von der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) zertifiziert und ermöglicht eine komplette Untersuchung des Schlafablaufes.



Fit und erfolgreich durch gesunden Schlaf

„Vier Stunden die Männer, fünf die Frauen und sechs die Dummköpfe!“, legte Napoleon fest. Richtig ist: der Mensch verbringt etwa ein Drittel seines Lebens im Schlaf. Eine feste Regel für die ideale Dauer des Nachtschlafes gibt es nicht. Es gibt Kurzschläfer – es gibt Langschläfer. Es gibt den Tagmensch - es gibt den Nachtmensch.

 

Wer den Lichtschalter abends ausknipst, der schaltet nicht gleichzeitig auch sich selbst mit ab. Terminhetze und Beziehungsstress, Nikotin, Medikamente und fettes Essen – mit diesen Belastungen über Tag kann kein Mensch abends ruhig einschlafen. Die normale Einschlafdauer liegt bei 30 bis 45 Minuten. Nichts aber ist schlimmer, als sich stundenlang im Bett zu wälzen und vielleicht noch über die Probleme des Tages zu grübeln.

Gegen Einschlafstörungen helfen oft schon gewisse Rituale: ein wenig Musik hören oder lesen. Neben Fuß- und Vollbäder wirkt oft auch die gute alte Wärmeflasche. Die Medizin fasst solche Lebensgewohnheiten und Verhaltensweisen mit dem Begriff der Schlafhygiene zusammen.



Schlafstörungen - keine Bagatelle!

Aber chronische Schlafstörungen sind keine Bagatelle oder Befindlichkeits-störungen. Sie schwächen das Immunsystem und können zu ernsthaften Erkrankungen führen wie Bluthochdruck oder Herzerkrankungen.

Jeder dritte Deutsche fühlt sich nicht „wie neugeboren“, wenn er erwacht.

Er ist tagsüber abgeschlagen, müde, unkonzentriert, gereizt, möglicherweise sogar verstimmt, weil er nicht ein- oder durchschlafen konnte. Schlafstörungen gehören zu den häufigsten Gesundheitsproblemen. Bis zu 80 verschiedene Formen von Schlafstörungen sind bekannt. Sie lassen sich grob in vier Gruppen einteilen:


Ein- und Durchschlafstörungen (Insomnie)
Übermäßige Tagesmüdigkeit (Hypersomnie)
Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus
Schlafgebundene Störungen (Parasomnie)

Wer verstärkt und über einen längeren Zeitraum hinweg unter Schlafstörungen leidet, sollte nicht unkontrolliert zu irgendwelchen Schlafmitteln greifen.

Alkohol am Abend sorgt zwar manchmal für schnelleres Einschlafen, aber die Qualität des Schlafes ist erheblich reduziert. Besser ist es, eine Ärztin oder einen Arzt aufzusuchen.

 

Wenn Sie unsere kostenlose Broschüre "Schlafmedizinische Ratschläge" anfordern möchten, senden Sie bitte einen adressierten und frankierten DIN-A6 Briefumschlag an folgende Adresse:

 

St. Marien-Hospital

Stichwort Schlafstörungen

Kaiserstr. 50, 45468 Mülheim

 

Sie haben ebenfalls die Möglichkeit unsere Broschüre direkt als Acrobat PDF-Datei downzuloaden:


schlaf-ratschlaege.pdf (274 KB)

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St. Marien-Hospital

Kaiserstr. 50

45468 Mülheim



Prof. Dr. med. Henning König, Chefarzt

Facharzt für Innere Medizin,

Gastroenterologie und Hämatologie

 

Sekretariat:

Gabriele Berner

Tel. (0208) 305-20 02

Fax (0208) 305-20 16